Explosionsschutz in den USA

Explosionsschutz für Hersteller von Geräten

23.04.2020 in Regensburg

Erfahren Sie bei diesem Seminar, welche Vorgaben beim Bau explosionsgeschützter Geräte für den US-Markt zu befolgen sind.

Termin/Ort

von: 23.04.2020, 09:00 Uhr
bis:  23.04.2020, 16:45 Uhr

Hansa Apart-Hotel in Regensburg

Leitung

Dr.-Ing. Bruno Bieker

Bieker & Bieker Elektronik GbR (Ingenieurbüro), Drolshagen

Zum Thema

Der US-Markt wird für Hersteller von explosionsgeschützten Geräten, für Projektingenieure und Errichter von Anlagen mit explosionsgefährdeten Bereichen immer wichtiger. Für Akteure von explosionsgeschützten Geräten, die in den USA vertrieben werden sollen, ist eine fundierte Kenntnis des klassischen amerikanischen Explosionsschutzes daher unerlässlich. Die Möglichkeiten des Explosionsschutzes in den USA werden jedoch immer vielfältiger und komplizierter. Beispielsweise kann inzwischen das Zonen-Konzept angewandt werden, Divisions können in Zonen umklassifiziert werden oder nach IEC zertifizierte und gekennzeichnete Geräte dürfen in Divisions eingesetzt werden. Da sich der Explosionsschutz in den USA beträchtlich von den Methoden und Maßnahmen nach IEC und ATEX unterscheidet, widmet sich das Seminar diesen Themen und Zusammenhängen.

Inhalt

Das eintägige Seminar vermittelt eine fundierte Einführung in den Explosionsschutz in den USA, für Hersteller von Geräten, Planer und Errichter von Anlagen. Dabei werden alle wichtigen Aspekte des klassischen Explosionsschutzes in den USA im Vergleich mit denen des IEC behandelt. Die Teilnehmer lernen wesentlichen Begriffe, Konzepte und alle Zündschutzarten des klassischen Explosionsschutzes in den USA kennen und versetzen sich in die Lage, Hersteller eines Gerätes zu sein, welches in den USA vertrieben werden soll. Da in den USA auch die Begriffe und Maßnahmen des Explosionsschutzes nach IEC weitestgehend angewandt werden dürfen, werden außerdem die verschiedenen Möglichkeiten dazu erläutert. Erfahrene Dozenten informieren über Basiswissen zum Bau und zur Kennzeichnung explosionsgeschützter Geräte für die USA sowie zum Vertrieb in den USA. Gemeinsam werden die wesentlichen US-Konzepte wie Division, Class, Group oder Conduits betrachtet und bestehende Unterschiede und Probleme untersucht. Der Bereich Staubexplosionsschutz rundet das Seminar ab.

Zielsetzung

Das Seminar verfolgt das Ziel, Hersteller, Planer, Projektingenieure und Errichter von explosionsgeschützten Geräten und Anlagen auf die wachsende Bedeutung des US-Marktes vorzubereiten. Die Teilnehmer verstehen den klassischen Explosionsschutz in den USA inklusive aller Zündschutzarten und wissen wie sie die Geräte für die USA zertifizieren und kennzeichnen.

Teilnehmerkreis

Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus produzierenden Unternehmen, an Entwickler und Hersteller von elektrischen, elektronischen oder nicht-elektrischen Geräten, Baugruppen, Komponenten, Betriebsmitteln und Anlagen sowie an Konstrukteure, Planer, Technische Leiter, Projektingenieure und Sicherheitsingenieure. Der Explosionsschutz nach ATEX und IEC wird vorausgesetzt.

Teilnahmegebühr

Nichtmitglieder: 750,00 €

HDT-Mitglieder: 700,00 €

mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener Arbeitsunterlagen sowie Mittagessen und Pausengetränken

Programm

Tag 1, 09:00 bis 16:45 Uhr

  • Der National Electrical Code (NEC)
  • Classes, Groups, Divisions und Stoffklassifizierung
  • Temperature Codes, Besonderheiten
  • Alle klassischen Zündschutzarten der USA
  • Elektrische Leitungen, Conduits, Beispiele
  • Anwendung des Zonenkonzepts in den USA, Umklassifizierung
  • Einsatzmöglichkeiten von IEC-Geräten in Divisions
  • Übersichtsvergleich der IEC- und US-Zündschutzarten
  • Zertifizierung von Geräten in den / für die USA
  • Kennzeichnung von Geräten, Beispiele
  • Abschließende Diskussion

Hinweise

Kenntnisse zum Explosionsschutz nach ATEX und IEC werden vorausgesetzt.

Es besteht die Möglichkeit, das Seminar "Zündschutzarten und Zertifizierungen nach ATEX und IEC" am 19. und 20. März 2019 zu besuchen.


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