Industrie 4.0 – Recht und Sicherheit

Zugangsansprüche, geistiges Eigentum, Wettbewerbsrecht, Datensicherheit

04.12.2019 - 05.12.2019 in München

Die Digitalisierung bringt rechtliche Fragen vor allem auf vier Ebenen auf: Zugangsansprüche, geistiges Eigentum, Wettbewerbsrecht, Datensicherheit. Im Seminar "Industrie 4.0 - Recht und Sicherheit" werden die rechtlichen Grundlagen gelegt und anhand praktischer Beispiele vertieft.

Termin/Ort

von: 04.12.2019, 09:00 Uhr
bis:  05.12.2019, 17:00 Uhr

in München

 

Leitung

Prof. Dr. jur. Walter Frenz

Lehr- und Forschungsgebiet Berg- und Umweltrecht, RWTH Aachen

 

Zum Thema

Industrie 4.0 bringt vor allem auf vier Ebenen rechtliche Fragen auf: Zugangsansprüche, geistiges Eigentum, Wettbewerbsrecht, Datensicherheit. Industrie 4.0 - Recht und Sicherheit erklärt die rechtlichen Grundlagen und werden anhand praktischer Beispiele vertieft.

Inhalt

Bei der Einführung oder Fortentwicklung von Industrie 4.0 im Unternehmen ergeben sich insbesondere bei den Themen Zugangsansprüche, geistiges Eigentum, Wettbewerbsrecht und Datensicherheit neue Fragestellungen.

Wettbewerbsrechtlich sind vor allem der Austausch von Informationen und die Kooperation mit anderen Unternehmen sensibel. Was geht und was geht nicht? Welche Unterschiede bestehen, wenn es sich um technische Fortentwicklungen im Interesse der Verbraucher handelt? 

Wie sichere ich mich ab, damit meine Daten nicht zur Konkurrenz wandern? 

Was kann ich, rechtlich gesehen, tun, um meine Daten im Zuge der Digitalisierung von Unternehmensprozessen und/oder in der Cloud, gegen Missbrauch zu schützen? 

Eine besondere Rolle spielen die Leistungsansprüche gegenüber Unternehmen – vor allem Marktführern – die eine Lösung oder zumindest eine Unterstützung bei der Einführung von Industrie 4.0 in Ihrem Unternehmen anbieten. Wem gehören die Daten, die intern von dem externen Unternehmen bearbeitet werden – weiterhin mir oder dem externen Unternehmen? 

Abgerundet wird das Seminar schließlich um Fragen der Datensicherheit: Welche Gewährleistungen der Datensicherheit bestehen schon? Welche Bezüge und Unterschiede bestehen zum Datenschutz?

Zielsetzung

Die Digitalisierung der eigenen Produkte und der eigenen Produktion sind wesentliche Themen, um die Zukunftsfähigkeit der deutschen Unternehmen zu sichern. Allerdings gibt es keine „fertigen“ Digitalisierungslösungen und es wird sie auch zukünftig nicht geben.

Deshalb ist es Ziel dieses Workshops, den Teilnehmern auf der Basis von Grundlagen und Praxisbeispielen Ideen, Konzepte und Anregungen zur digitalen Ausgestaltung ihrer Produkte und Produktionsprozesse zur Verfügung zu stellen. Die vorgestellte 5E-Digital-Methode liefert eine Struktur zum Heben der Potentiale digitaler Lösungen.

Die Teilnehmer sollen nach dem Workshop in der Lage sein, die Digitalisierung in ihrem Unternehmen fundiert voranzutreiben.

Teilnehmerkreis

Das Seminar richtet sich an alle Mitarbeiter, die mit kritischen Produktions- und Unternehmensdaten zu tun haben: Von Ingenieuren und Meistern in der Anwendung über den Vertrieb bis hin zur kaufmännischen Geschäftsführung, um Kooperationen mit anderen Unternehmen sachgerecht angehen zu können. Anwälte und Unternehmensjuristen erwerben das für sie notwendige Spezialwissen.

Teilnahmegebühr

Nichtmitglieder: 1.295,00 €

HDT-Mitglieder: 1.185,00 €

mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener Arbeitsunterlagen sowie Mittagessen und Pausengetränken

Programm

Tag 1

  • Zugangsansprüche zu Plattformen und Cloud
  • Wie können Kooperationen mit anderen Unternehmen aus der gleichen und aus anderen Branchen aussehen?

Tag 2

  • Wie gewährleiste ich die Datensicherheit?
  • Wem gehören die Daten?
  • Welche Auswirkungen hat die EU-DatenschutzgrundVO?

Sie sind unter HDT Bayern nicht fündig geworden?

Dann werfen Sie doch einen Blick auf www.hdt.de. Sicherlich ist auch etwas für Sie dabei!